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Berufsunfähigkeit: Auch Hausarbeit lässt sich absichern
22.07.2019 23:19

Berufsunfähigkeit: Auch Hausarbeit lässt sich absichern

In Familien hält oft ein Elternteil den Haushalt am Laufen. Fällt er oder sie wegen Krankheit aus, kann die ganze Familie in finanzielle Schieflage geraten. Nicht nur der Hauptverdiener sollte sich deshalb gegen Berufsunfähigkeit absichern, sondern auch derjenige, der sich um die Kinder kümmert und die häuslichen Aufgaben übernimmt.

Wird man als Hausfrau oder Hausmann berufsunfähig, kann man sich oft nicht auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente verlassen, denn deren Höhe bemisst sich nach den Beiträgen, die man als regulärer Arbeitnehmer eingezahlt hat. Das wird zum Problem, wenn man zuvor nur wenige Jahre beitragspflichtig gearbeitet hat, um sich nach der Geburt der Kinder ganz um Haushalt und Familie zu kümmern. Auch für Hausfrauen und Hausmänner ist ein privater Berufsunfähigkeitsschutz deshalb wichtig. Das Modell: Die Tätigkeit im Haushalt wird als ausgeübter und versicherter Beruf in den Vertrag aufgenommen, bei dauernder Arbeitsunfähigkeit zahlt der Berufsunfähigkeitsversicherer dann in voller Höhe die vereinbarte BU-Rente. Von diesem Geld lassen sich im Ernstfall die Lebenshaltungskosten bestreiten, aber auch professionelle Ersatzkräfte bezahlen, die den Haushalt versorgen und die Kinder betreuen, solange man selbst ausfällt.

Je nach Anbieter ist im privaten Berufsunfähigkeitsschutz übrigens auch der ursprünglich erlernte und vor der Haushaltstätigkeit ausgeübte Beruf mitversichert. Das ist wichtig, weil viele wieder ins Arbeitsleben einsteigen möchten, wenn der Nachwuchs aus dem Haus geht. Steht der frühere Beruf dann schon mit in der Police, verlangt der Versicherer keine erneute Risiko- und Gesundheitsprüfung, die zu höheren Beiträgen oder Vertragsausschlüssen für inzwischen entstandene Krankheiten führen könnte. Experten empfehlen Hausfrauen und Hausmännern, eine Berufsunfähigkeitsrente von mindestens 1.000 Euro monatlich abzusichern, denn mit diesem Betrag lassen sich im Notfall schon viele Belastungen abfedern.

(Quelle: Promakler Media (FT) / Kategorie: Versicherung / Bild: stevepb@pixabay)

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