Der Eintrag "offcanvas-col1" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col2" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col3" existiert leider nicht.

Der Eintrag "offcanvas-col4" existiert leider nicht.


Woran Sie gute Anlageberatung erkennen
01.05.2018 05:55

Woran Sie gute Anlageberatung erkennen

Nicht jeder Geldanleger fühlt sich in seiner Bankfiliale am Heimatort optimal beraten. Denn dort werden oft vorgefertigte Lösungen aus der Schublade empfohlen, die nicht optimal zum persönlichen Bedarf passen und unnötig hohe Kosten verursachen. Doch woran erkennen Sie gute Anlageberatung?

Wichtig ist vor allem, dass der Berater sich ausführlich über Ihr Anlageziel, über die gewünschte Laufzeit und über Ihre persönliche Risikobereitschaft informiert. Nur auf dieser Basis kann er Lösungen aufzeigen, die Ihren Wünschen und der Lebenssituation bestmöglich entsprechen. Auch die Frage nach vorhandenen Schulden muss ein guter Berater stellen, denn in Zeiten extremer Niedrigzinsen ist es günstiger, zunächst teure Kredite auszugleichen und erst dann das restliche Geld anzulegen. Für seine Anlageempfehlung sollte der Berater auf eine breite Auswahl von Anbietern zurückgreifen, um die gewünschte Leistung so günstig wie möglich vermitteln zu können. Wer als Anleger 100% Sicherheit will, muss in konservative Anlagen wie Festgelder oder Sparpläne investieren. Die Zinsen sind zurzeit leider mager. Aktien- oder Fondsprodukte eignen sich für Anleger, die echte Rendite erzielen und von den Wachstumschancen der Märkte profitieren wollen.

Aber Achtung: Spekulative Anlagen wie Optionsscheine, Zertifikate, geschlossene Fonds oder Kommanditbeteiligungen eignen sich allenfalls für Zockernaturen, die finanzielle Verluste problemlos verschmerzen können.

Fragen Sie bei Festzinsanlagen immer nach der effektiven Rendite des Anlagebetrags und lassen Sie sich diese im Vertrag bestätigen, damit Sie nicht von unerwarteten Depotgebühren, Kauf- oder Verkaufsabschlägen und anderen mehr oder weniger versteckten Kosten überrascht werden. Über solche Zusatzkosten muss der Berater in jedem Fall informieren. Wenn Sie von Ihrer Bank falsch beraten wurden, haben Sie drei Jahre Zeit, um Schadenersatzansprüche anzumelden. Wichtig: Die Frist beginnt bereits zum Zeitpunkt des Anlagekaufs und nicht erst dann, wenn Verluste entstehen.

(Quelle: Aragon Media (FT) / Kategorie: Investment / Bild: bertholdbrodersen@pixabay)


Zurück